Tauchkurs- Vorbereitungen und Theorie (2/3)

TaucherflaschenNachdem die Entscheidung, einen Tauchkurs zu machen, getroffen wurde, ging es an die Vorbereitungen. Tauchschulen, Angebote und Preise wurden verglichen. Dabei wurde mir von Bekannten eine Tauchschule empfohlen. Als Nächstes musste ein passender Termin gefunden werden. Es gibt Express-Kurse, die nur eine Woche dauern und täglich stattfinden oder welche, die über mehrere Wochen gehen, bei denen man sich einmal wöchentlich trifft. Ich entschied mich für den längeren Kurs, da die Termine abends und am Wochenende stattfinden und nicht vormittags. Die Bestätigung für den Open Water Diver- Kurs kam mit vielen weiteren Infos per Mail. Wir sollten uns in den nächsten Tagen unser Lernmaterial aus der Tauchschule abholen und diverse Papiere unterschreiben. Versichern, dass wir gesund sind zum Beispiel und keinerlei Atem-, Herz- oder Kreislaufprobleme haben. Dabei kann einem schon etwas mulmig werden. Es ist halt ein Sport mit diversen Risiken, aber welcher ist das nicht?  Außerdem sollten wir uns für den Kurs eine ABC-Ausrüstung anschaffen, die aus Tauchermaske, Schnorchel und Füßlingen besteht. Wir haben uns, da wir keine Ahnung hatten, in der Tauchschule beraten lassen und ich habe die Taucherbrille auch dort gekauft. Einen Schnorchel hatte ich schon von meiner Urlaubs-Schnorchel-Ausrüstung, und Füßlinge habe ich im Internet bestellt. Tauchlehrer sehen mit einem Blick, ob dir Brille oder Füßlinge zu groß oder zu klein sind. Apropos Tauchermaske bekamen wir den Tipp, die Maskengläser mit herkömmlicher Zahnpasta einzureiben, 48 Stunden zu warten und diese dann mit warmen Wasser gründlich abzuspülen. Dabei soll man die Zahnpasta mit dem Finger verreiben und damit alle unsichtbaren Silikon-Reste entfernen, die dafür sorgen, dass die Maske schnell beschlägt. Es kommt noch kurioser: Habt ihr schonmal gesehen, dass Taucher in ihre Maske spucken und fragt euch, was es damit auf sich hat? Es ist tatsächlich so, dass ein bisschen Spucke auf der Brille die Sicht verbessert. Taucher spucken deshalb auf die Gläser, verreiben den Speichel und spülen die Maske vor dem Aufsetzen mit Wasser aus. Spucke enthält Proteine, die kaum wasserlöslich sind und an der Scheibe haften bleiben, weshalb diese dann nicht beschlägt.

Am nächsten Tag gab es einen Online Code per Mail zugeschickt, mit dem man sich in dem internationalen Programm registrieren kann. Wir haben uns für eine Online-Version des Lehrmaterials entschieden, da das Paket etwas günstiger war. Und dann ging es los mit der Lernerei, immer mal wieder zwischendurch und doch so weit aufgeschoben, dass ich das komplette Wochenende vor der Theoriestunde vor dem Tablet verbracht habe. Nun weiß ich zum Beispiel, wo ich ablesen kann, wieviel Luft ich noch in der Flasche habe, wie man unter Wasser kommuniziert und warum man nie alleine tauchen gehen soll.  Man lernt etwas über Tauchphysik, Tauchausrüstung und Sicherheitsregeln. Für die Tauchausbildung gibt es wirklich viel zu lernen und zu beachten, da man sonst beim Tauchen sein Leben aufs Spiel setzen kann. Die Bedingungen unter Wasser unterscheiden sich stark von denen an Land. Es werden besondere Anforderungen an Taucher und Technik gestellt.

Endlich stand das erste Treffen des Tauchkurses vor der Tür. Da ich mich für das Selbststudium entschieden habe, ging es darum, Fragen zu klären, Organisatorisches zu besprechen und natürlich den Theorietest zu schreiben. Der fiel recht einfach aus, wie ich fand. Als Nächstes stehen drei Nachmittage im Pool, also Tauchgänge im begrenzten Wasser, um die grundlegenden Tauchfertigkeiten zu erlernen und ein Wochenende am Tauchsee bevor. Dort absolvieren wir vier Freiwassertauchgänge um unsere erlernten Fähigkeiten in realer Umgebung zu überprüfen. Ich bleibe gespannt, auf das, was kommt 😊

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